Ein erheblicher Anteil chronischer Nierenerkrankungen ist genetisch bedingt – deutlich häufiger, als bislang vermutet. So werden bei bis zu 50 % der pädiatrischen und rund 10-20 % der erwachsenen CDK Patient:innen monogenetische Ursachen durch modernste Sequenziertechniken identifiziert.
Eine frühzeitige molekulargenetische Diagnostik ermöglicht eine exakte Ursachenklärung, verbessert die Prognoseeinschätzung sowie Therapiewahl und kann unnötige, strapaziöse invasive Eingriffe vermeiden. Darüber hinaus liefert sie wichtige Erkenntnisse zur familiären Risikoabschätzung und erlaubt ein gezieltes Screening bei Angehörigen.
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Weitere Informationen rund um das Thema genetische Diagnostik in der Nephrologie erhalten Sie in unserem Webinar „Auffällige Nierenbefunde – wann profitieren Betroffene von einer genetischen Untersuchung“ am 29. Oktober 2025.
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