Lynch-Syndrom ist das häufigste erbliche Tumorrisikosyndrom. Rund 300.000 Menschen in Deutschland und 3,5 Millionen Menschen in Europa sind vom Lynch-Syndrom betroffen und tragen eine genetische Veränderung, die mit der Veranlagung zu Krebs verbunden ist. Aber nur ca. 5 % der Anlageträger wissen von ihrem erhöhten Krebsrisiko und haben damit die Chance, rechtzeitig Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen zu ergreifen.
Der Lynch-Syndrom Awareness Day im Darmkrebsmonat März ist ins Leben gerufen worden, um das Bewusstsein für dieses erblich bedingte Krebsrisiko zu schärfen und die Bekanntheit zu erhöhen. Damit mehr Betroffene frühzeitig diagnostiziert werden können. Denn: wer sein Risiko kennt, kann frühzeitig vorsorgen.
SemiColon, das Netzwerk für Menschen mit Lynch-Syndrom und erblichem Darmkrebs, stellt in einem Fotointerview die Geschichte einer Lynch-Syndrom-Patientin vor. Diese Kampagne ist ein Kooperationsprojekt zwischen SemiColon und ATB Heidelberg, unterstützt von dem Deutschen Konsortium Familiärer Darmkrebs, Netzwerk gegen Darmkrebs, ERN Genturis und der European Hereditary Tumor Group.
Außerdem erläutern Dr. med. Steinke-Lange und Prof. Dr. med. Holinski-Feder in der CME zertifizierten Fortbildung zum Lynch-Syndrom die klinischen Hinweise und molekularpathologischen Befunde, die auf ein Lynch-Syndrom hinweisen, welche diagnostische Abklärung einzuleiten ist und die intensivierte, risikoadaptierte Früherkennung für Patienten mit Lynch-Syndrom.
Zudem finden Sie in unserer Mediathek die Aufzeichnung des Webinars „Update Lynch-Syndrom“ von Frau Dr. med. Steinke-Lange.
